Frisch, saisonal, verbindlich

 

Für die Saison 2018 starten wir mit der Solidarischen Landwirtschaft (Solawi) auf dem Hof Medewege. Gegen einen festen monatlichen Betrag können sich die Mitglieder der Solawi wöchentlich frisches Gemüse und Obst direkt in der Gärtnerei abholen. Es wird stets das Gemüse bereit gestellt, was gerade saisonal verfügbar ist. Darüber hinaus gibt es Führungen durch die Gärtnerei, es bestehen Möglichkeiten der Mitarbeit und es kann auch in ausgewiesenen Kulturen über das bereitgestellte Gemüse hinaus selbst geerntet werden.

Wie funktioniert unsere Solawi?

Auf dieser Seite werden die Regeln niedergeschrieben, die sich im Laufe der Solawi entwickeln. Die Solawi ist ein dynamisches Projekt das sich stets wandelt. Insofern sind die Regeln nicht in Stein gemeißelt, sondern lassen sich ebenfalls anpassen - etwa bei Mitgliederversammlungen.

Saisonstart und -dauer

Die neue Saison beginnt stets Anfang April (KW 14) und geht bis Ende März. Wenn man sich für die Mitgliedschaft in der Solawi entscheidet, so ist dies stets verbindlich bis zum Saisonende (Ausnahme Härtefälle wie Umzug). Ein späteres Einsteigen ist möglich, sofern noch Plätze verfügbar sind.

Mitglied werden

Eine Mitgliedschaft wird immer für eine Saison unterzeichnet. Mit der Unterzeichnung der Mitgliedschaft wird auch eine Einmalzahlung von 20 € (6 € Netzwerk + 14 € Gemeinschaftsevents, siehe unten) quasi als Mitgliedszeichnung fällig.

Die Zahlung erfolgt über einen Lastschrifteinzug jeweils zur Mitte eines Monats.  Hierzu benötigt die Gärtnerei eine Einzugsermächtigung.

Zugang zu Gemüse

Am Donnerstagvormittag wird das Gemüse der Woche in das blaue Solawi-Regal in der Kühlung der Gärtnerhalle gepackt. Ab dann können die Mitglieder zu den Öffnungszeiten der Gärtnerei (Mo.-Fr. Sommer: 7-17h, Winter 8-16h) ihren Gemüseanteil abholen. Dabei muss das Gemüse selbst abgewogen werden. Die Solawi-Mitglieder, die auf dem Hof wohnen, können zu jeder Zeit in die Gärtnerei. Mitglieder von außerhalb können sich auch mit Hofbewohnern absprechen, um am Wochenende an das Gemüse zu kommen.

Treffen 16.2.2018: Sowohl für die Mitglieder wie für die Gärtner ist die Regallösung in der Kühlung nicht optimal. Die Mitglieder von außerhalb des Hofes können z.B. nicht abends oder am Wochenende ihr Gemüse abholen. Bei einer starken Vergrößerung der Solawi könnte es die Gärtner nerven, wenn ständig Leute in die Kühlung laufen und den gewohnten Arbeitsfluss stören.
Als Lösung sollte eine Extra-Kühlung mit Code im Außenbereich der Gärtnerei angeschafft werden.

Erntefest und Rundgänge

Einmal im Jahr soll es ein größeres Zusammensein der Solawistas geben. Wann und in welchem Rahmen steht noch nicht fest. Ideen sind willkommen! Vier Mal im Jahr gibt es am Samstagvormittag eine Führung durch die Gärtnerei. Diese sollen auch dazu genutzt werden, Neueinsteiger zu werben. Sie können auch gerne in gemeinsamen Grill- oder Einmachaktionen ausklingen. Um ein kleines Budget für diese Events zu haben, wurden hier 14€ pro Mitglied und Jahr veranschlagt.

Netzwerk Solidarische Landwirtschaft

Jede Solawi in Deutschland kann/sollte Mitglied im Netzwerk Solidarische Landwirtschaft sein. Das Netzwerk bündelt Interessen der Solawis und regt den Austausch zwischen ihnen an – nicht nur für Gärtner, sondern auch für Mitglieder. Die Netzwerktreffen im Frühjahr und Herbst sind sehr inspirierend. Die Mitgliedskosten betragen 50 Cent pro Mitglied und Monat, also 6€ pro Jahr und Mitglied. Die Solawi-Mitglieder des Hof Medewege sprechen sich im Februar 2018 für die Teilnahme im Netzwerk aus.

Mehr Infos unter: www.solidarische-landwirtschaft.org

Mitarbeit

Bei Sonderkulturen mit hohem Ernteaufwand (Erbsen, Erdbeeren) sehr erwünscht. Auch bei Einmachaktionen (Sauerkraut, Kürbissuppe, Tomatensauce, Basilikum-Pesto) kann dies sehr sinnvoll sein. Generell kann man auch immer so mitarbeiten. Es gibt meist was zu tun. Gute Startzeiten sind 8 Uhr (Sommer 7 Uhr), 10:30h (nach der Frühstückspause) oder 14 Uhr (nach der Mittagspause). Wenn man sich zu diesen Zeiten in der Gärtnerhalle einfindet, ist Mitarbeit meist gut möglich.

Vorschläge Ernteorganisation bei Sonderkulturen:
Die Erdbeerernte findet hauptsächlich im Juni statt (ca 5-6 Wochen).
A   Die Selbsternte für den Eigenbedarf ist für Solawistas frei. Damit auch Mitglieder an Erdbeeren kommen, die nicht selbst ernten können, sollte immer die Hälfte der geernteten Erdbeeren für andere Solawi-Mitglieder bereit gestellt werden.
B   Jede Woche ernten jeweils 1/5 der Mitglieder (oder 5 Mitglieder) für die ganze Solawi-Truppe. Wird viel geerntet, bekommen alle viel. Wird wenig geerntet, bekommen alle wenig.
Für Erbsen, die ausschließlich für die Solawi angebaut werden, bietet sich Option B an. Hier steht das Erntefenster noch nicht fest.

Selbsternte

Immer wieder gibt es die Möglichkeit für die Mitglieder, Gemüse selbst zu ernten und so den eigenen Gemüseanteil aufzustocken. Wann dies wo möglich ist, wird per E-Mail und über den Blog bekannt gegeben. Die jeweiligen Kulturen sind dann bestenfalls auch mit Fahnen markiert.

Aktuelle Termine

Anfang April: Saisonstart der Solawi Hof Medewege

Sa. 21.04.2018, 10:00 Uhr: Führung durch die Gärtnerei mit Selbsternte

Ernteanteile

Großer Anteil Gemüse 68 € pro Monat

Kleiner Anteil Gemüse 38€ pro Monat

Obstanteil 20€ pro Monat

Bei Gemüse, das gut abgewogen werden kann, bekommt der große Anteil das Doppelte vom kleinen Anteil. Bei „Stückgemüse“ (Kopfkohl, Kürbis, Sellerie, Salatkopf, Superschmelz…), das nicht gut in kleinere Portionen geteilt werden kann, bekommen beide Anteilsarten jeweils ein Stück. Dies ist der Grund, warum der große Anteil nicht genau doppelt soviel kostet wie der kleine.
Es können sich mehrere Personen/Haushalte einen Anteil teilen. Dann liegt es bei ihnen, den Kürbis o.ä. selbst durchzuschneiden. Die Bezahlung sollte aber weiterhin nur von einer Person erfolgen.

Kontakt

Julian König

Hauptstraße 17

10955 Schwerin

01523 386 5379