Ziele:

Als einer, der am längsten hier ist, fang ich mal an etwas zu schreiben:
Ziele gibt es viele. Jeder hat seine.

  • Die je eigenen verfolgen zu können, offenen Platz für Initiative und Unternehmen zu haben, ist für alle Betriebsleiter bestimmt ein erstes Ziel gewesen. Freilich innerhalb dessen, was schon bestimmt war, Geschichte ist.
  • Für Kinder und Familie einen besten Lebensort zu finden und zu entwickeln ist ein genauso wichtiges weiteres Ziel! Da war schließlich der Waldorfkindergarten schon da. Und die Schönheit der Natur dieses seeumschlossenen Platzes, seine sichere Abgeschlossenheit. Demeter-Landwirtschaft und -Gärtnerei als gewünschte Basis-Kultur. Eine Art "pädagogische Provinz".
  • Das alles nicht allein zu tun, war uns allen selbstverständlich. Zwar in Freiheit und Sicherheit für den Einzelnen, doch auch in guter Verbundenheit mit ähnlich Gesinnten im Kreis. In Offenheit auch für die Außenwelt, stadtnah und marktorientiert.
  • Das bunte Rund, die harmonische Vielfalt selbst als Ziel entstand von alleine, jetzt ist es uns wichtig: Landwirte und Pädagogen, Künstler und Therapeuten, Handwerker und Vermarkter. Betriebler und Nur-Wohner. Manche wohnen hier und arbeiten außerhalb und umgekehrt. Kinder und Alte...
  • Uns als Gemeinschaft zu verstehen und zu entwickeln wird mehr und mehr wichtig gefunden. Schließlich sind wir eine solche, das hat sich so ergeben... Und wir sind sehr gewachsen, da wird Entwicklung nötig, da braucht es neue Mittel und Wege, Strukturen für das, was früher auf Zuruf so einfach ging.

Soweit kann man wohl unsere Ziele für uns selbst als gemeinsam beschreiben, nach innen geblickt.
Nach außen geschaut wachsen vielleicht auch welche:

  • Wollen wir ein "Musterdorf" werden? Beispiel einer gesunden Stadtteilentwicklung? Vorbild für andere?
  • Wollen wir Ideale verwirklichen, welche? Blühende Landschaften schaffen?

Baustelle! Hier steht die Hoffnung auf vielfältige Beteiligung bei der Sammlung, von allen Seiten...

Peter Zimmer, 29.9.2013