Die Zukunft, sie soll die Gegenwart nicht überdecken, drum wird sie hier verborgen:

Zukunft öffne Dich, Klick!

Samstag, 15. Juli, 17:30 Uhr:

Konzert: Lost Notes

Bereits seit 18 Jahren interpretiert die Schweriner Band „Lost Notes“ ihre Lieblingstitel auf eine ganz eigene Art und Weise. Markenzeichen ist der ausgefeilte, ausdrucksstarke 3-stimmige Gesang. Seine Wirkung wird noch erhöht durch den kammermusikalischen Gegenpol von Geige, Flöte, Posaune und Saxofon. Rhythmisch auf den Punkt gebracht wird das ganze durch das präzise Zusammenspiel von Bass, Schlagzeug und zwei Gitarren.
Das musikalische Spektrum ist vielfältig. Stilistisch bewegt es sich zwischen alten und neuen Soul-Nummern, Brit-Pop und Singer/Songwriter-Material verschiedenster Couleur.

Repertoire (Auszug):    
Greens & Blues (Pixies) - Chicago (Crosby, Stills, Nash) - Hummingbird (Wilco) - Makeda (Les Nubians) - Wild Woman (Father’s Children) - You don’t understand me (The Raconteurs) - Certainly (Erykah Badu) - Bis du zu mir kommst (Element of Crime) - Maybe So, Maybe No (Meyer Hawthorne) - Stars go blue (Ryan Adams) - Starman (David Bowie)     
Horse with no name (America) - Satisfaction (Allan Stone) - Mein Freund der Kühlschrank (Stoppok)

Besetzung: • Anja -  Gesang • Lisa -  Gesang / E-Gitar • Peter - Gesang / Akustikgitarre • Heike - E-Bass • Anne -  Schlagzeug • Marina - Geige • Gesine - Querflöte • Cornelia - Posaune • Gabi - Saxofon

Musikalische Leitung: Ernst Ulrich Deuker

Lost Notes
Rosenau Trio

Sonntag, 9. Juli, 18:00 Uhr:

MUSIK & LITERATUR: Rosenau Trio - BadenBaden
("Mozart auf der Reise nach Prag")

Eine Hörfolge nach der Novelle von Eduard Mörike

Erleben Sie einen sehr denkwürdigen Tag im Leben von Wolfgang Amadeus Mozart – den 14. September 1787 – und lauschen Sie Arien, Liedern und Klavierwerken des großen Meisters.
Das Rosenau Trio (Baden-Baden) besteht aus der Pianistin Helga Becker-Winkler, dem Bariton Holger Bornschier und dem Sprecher Axel C. Buschbeck. Sie schaffen durch ihre Zusammenstellung und Interpretation von Musik und Literatur eine ganz besondere Atmosphäre, die den Zuhörer gefangen nimmt.

Trio Alegria

Sonntag, 2. Juli, 18:00 Uhr:

Konzert: Trio Alegria

(Victorita Condoi - Violine, Eugène Rodger - Gitarre, Frieder Rohn - Violoncello)

Drei Individualisten präsentieren Charakterstücke.

"Tauchen Sie ein in die musikalische Welt der vom Trio Alegria präsentierten Charakterstücke!
Jedes Stück wird zur Oper "en miniature" und überwindet damit das Klischee der reinen "Virtuosenmusik". Spielfreude ist das Credo des Trios.
Werke von Komponisten aus der Renaissance bis zur Moderne werden so zu Gehör gebracht, dass das improvisatorische Element der Musik voll zur Geltung kommt - das große Ganze bleibt dabei immer im Zentrum bleibt."

Samstag, 24. Juno, 17:00 Uhr:

"Blau blau Blümelein" - romantische Lieder und mehr

Ensemble und Soli mit dem Vokalquartett Sanges Reif

  • Petra Ebbett
  • Susanne Antkowíak
  • Gunther Erpel
  • Andreas Just
    • Klavier : Stephan Naumovich

Die SängerInnen und Sänger des Vokalquartetts SangesReif kommen aus Berlin und Dresden. In abwechselnden Besetzungen (Soli, Duett, Terzett, Quartett) erklingen Lieder und Vokalwerke von Schütz, Bach, Mozart, Schubert, Mendelssohn, Schumann, Brahms sowie von Gunther Erpel eigens für das Ensemble komponierte und arrangierte Sätze.
Ein Anliegen der Gruppe ist es, die vielfältigen Möglichkeiten der menschlichen Stimme im Einzel- und Zusammenklang zu pflegen und in musikalischen Werken verschiedener Zeitepochen darzustellen.

Eintritt frei, Spende erbeten

Mütterbilder

Pfingstsonntag, 4. Juno 2017 um 17 Uhr:

Lesung: MütterBilder

Claudia Holst und Mitautorinnen des künstlerischen Buchprojektes MütterBilder lesen aus dem Buch, Ausstellung einiger MütterBilder im Kultursaal.

Gesang: Bente Breme

Lassen Sie sich berühren von Müttergeschichten, gemalt, geschrieben und manchmal zwischen den Zeilen geahnt...

Meisterpianist Menachem Har-Zahav spielt „Russische Romantiker“

Sonntag, 21. Mai, 18:00 Uhr:

Meisterpianist Menachem Har-Zahav spielt „Russische Romantiker“

Auf seiner aktuellen Tour mit neuer CD-Veröffentlichung gastiert Meisterpianist Menachem Har-Zahav auch bei uns in der Region. Ausnahmekünstler Har-Zahav, der Freunde virtuoser und ausdrucksstarker Klaviermusik regelmäßig begeistert, präsentiert das Programm „Russische Romantiker“, einen abwechslungsreichen Querschnitt aus Werken der russischen romantischen Komponisten Peter Tschaikowski, Sergei Rachmaninoff, Alexander Scrjabin, Mili Balakirew und Sergei Ljapunow. Zu hören sind z.B. Tschaikowskis „Dumka“, „Islamey“ von Balakirew und die zweite Sonate von Rachmaninoff. Mit dieser Programmauswahl gelingt Har-Zahav eine Balance von russischer emotionaler Tiefe und der tänzerischen Leichtigkeit des russischen musikalischen Esprits.

Während Tschaikowski (1840-1893) und Rachmaninoff (1873-1943) natürlich sehr berühmt sind, kommen auch etwas weniger bekannte, dennoch sehr gute, Komponisten zu Gehör:

  • Alexander Scrjabin (1871-1915) war ein Kommilitone von Rachmaninoff am Moskauer Konservatorium, wo er Klavier und Komposition studierte und später auch selber als Klavierprofessor unterrichtete. Nach seinem Umzug 1904 nach Westeuropa folgte innerhalb weniger Jahre mit seinen Klavierkompositionen und seiner sinfonischen Musik ein Triumphzug bis nach Amerika.
  • Mili Balakirew (1836-1910), Pianist, Komponist und Dirigent, folgte zunächst dem Vorbild Frédéric Chopins und komponierte brillante Salonstücke, bis er 1855 nach St. Petersburg kam, wo er mit Michail Glinka in Kontakt trat und sich für dessen Vision einer nationalen russischen Musik begeistern konnte. Er wandte sich von nun an der Schaffung eines original russischen Nationalstils zu, der sich vor allem durch die Verwendung russischen Liedgutes und Tänzen auszeichnete.
  • Sergei Ljapunow (1859-1924) war ein Schüler von Balakirew, von dem er das Interesse an russischen Volksliedthemen und Orientalismen wie Melodien aus dem Kaukasus übernahm. Er war außerdem sehr vom Werk von Franz Liszt beeinflusst, von dem er den brillanten, virtuosen Klaviersatz und die Art und Weise der pianistischen Verarbeitung von Themen übernahm, so dass Ljapunows Schaffen eine Synthese aus romantischem Virtuosentum und der nationalrussischen Bewegung darstellt.
Meisterpianist Menachem Har-Zahav spielt „Russische Romantiker“

Har-Zahav selber sagt zu seiner Programmauswahl:
Ich habe versucht, ein Programm zusammenzustellen, das so viele Facetten der russischen Seele wie möglich zeigt. Zum Beispiel sind da die tänzerischen Stücke, Balakirews Tarantella und Tschaikowskis Walzer, und Tschaikowskis Dumka mit sowohl der russischen Schwere als auch den Tanzabschnitten. In dem Stück Islamey von Balakirew, das von vielen für das schwierigste Stück, das je für das Klavier geschrieben wurde, gehalten wird, sind auch wieder tänzerische Elemente sowie die Lyrik des Mittelteils und auch extrem virtuose Stellen enthalten. Das gewichtigste Stück ist ohne Zweifel die Rachmaninoff-Sonate, die ich in meinem eigenen Arrangement aus der ersten und der überarbeiteten Edition spiele. Trotzdem macht den Charme dieses Stückes die vielen glockenähnlichen Effekte aus, die Rachmaninoff komponiert hat, besonders im ersten Satz. Der zweite Satz hat eine wunderschöne Melodie mit weiteren Glockeneffekten und für den dritten Satz hat Rachmaninoff die schönste Melodie aufgehoben. Insgesamt ist es ein sehr unterhaltsames Programm geworden, das beim Publikum sehr gut ankommt.

Von Menachem Har-Zahavs Interpretationen voller Gefühl, Esprit und Temperament sind Publikum und Presse regelmäßig begeistert: Die NRZ z.B. beurteilte ihn als „perfekten romantischen Virtuosen, technisch brillant, ausdrucksstark, sensibel ohne falsche Sentimentalität“. Seiner musikalischen Aussagekraft und seiner „ans Wahnwitzige reichenden Technik“ verdankt er die Bezeichnungen als Weltklasse- und Starpianist. Dabei ist die Virtuosität nie Selbstzweck, sondern sie wird eingesetzt, um transparente Klangbilder im Dienste der Musik zu schaffen.
Menachem Har-Zahav ist als Solist mit und ohne Orchesterbegleitung international aufgetreten. Nachdem ihm bereits früh Lehraufträge an Hochschulen in den USA übertragen wurden, verbrachte er drei Jahre in England für weitere Studien. Inzwischen lebt er in Deutschland und widmet sich ganz dem Konzertieren. Seine zahlreichen Gastspiele in Deutschland führten ihn u.a. in die Tonhalle Düsseldorf, den Gasteig München, die Laeisshalle Hamburg und das Beethovenhaus Bonn. Im europäischen Ausland hat er in den Niederlanden, der Schweiz, England und Italien gespielt.

Um den wunderbaren Abend nicht zu verpassen, wird gebeten, Plätze per Mail (oder telefonisch unter 6767-1622) zu reservieren. Der Eintritt ist wie immer frei, um eine Spende wird gebeten.

Montag, 27. März, 19:30 Uhr:

Konzert: Joseph Haydn "Die 7 Letzte Worte Jesu" Streichquartett (Hob. III 50-56)

Es spielen:

Sprecher: Peter Zimmer

Mechthild Breme stellt in diesem Zusammenhang ihre 2010 entstandenen "Bilder zur Karwoche" im Kultursaal aus.

Madagaskar_Bjoern Berg

Freitag, 17. März, 19.30 Uhr

"En Plattdüütschen in Madagaskar"

Ein Vortrag mit Lichtbildern über das Leben und eine einzigartige Natur in Madagaskar
von Dr. Björn Berg, Karow

Der Förderverein der Kirche zu Kirch Stück e.V. lädt Sie herzlich zu einem plattdeutschen Vortrag mit Lichtbildern über das Leben und eine einzigartige Natur in Madagaskar.
Madagaskar ist die viertgrößte Insel auf der Erde. Madagaskar wurde vor 150 Millionen Jahren von Afrika und vor 90 Millionen Jahren vom indischen Subkontinent getrennt. Aufgrund dieser frühen Isolation ist eine sehr einzigartige Flora und Fauna auf der Insel entstanden. Etwa 70% der vorkommenden Pflanzen und Tiere gibt es nur auf Madagaskar. Die Lebensverhältnisse der Menschen sind sehr unterschiedlich: während in den größeren Städten das 21. Jahrhundert präsent ist, leben die Menschen auf dem Lande noch sehr einfach.
Dr. Björn Berg hat sich bei seinem Besuch der Insel mit der Kultur aber auch mit dem Alltag der Menschen und ihrer Geschichte befasst und wird mit seinem Vortrag und vielen Bildern von Land, Leuten und ihrem Leben einen lebendigen Eindruck vermitteln.

Der Eintritt ist frei; Spenden werden für die Restaurierung der Kirche St. Georg zu Kirch Stück und ihrer Kunstschätze am Ende der Veranstaltung gern entgegengenommen.

Jürgen Hansen