Wirtschaftsweise

Düngung und Pflanzenschutz geschehen vorwiegend nach biologisch- dynamischen Richtlinien, das heißt die Baumstreifen erhalten alle 2-3 Jahre präparierten und mehrfach umgesetzten Kompost aus geschreddertem Baumschnitt der eigenen Plantagen und Stallmist unseres Viehbetriebes. Dieser Kompost wird bei der ersten Frühjahrsbodenlockerung mit eingearbeitet. Diese Bodenlockerung zur Beikrautregulierung wirkt humusfördernd und vermindert den nötigen Nährstoffeintrag von außen.

Äpfel

Ein genereller Verzicht auf Pflanzenschutz in den vergangenen Jahren war zum Scheitern verurteilt: Eine Plantage ist und bleibt eine Monokultur, sie zieht Insekten- und Pilz- Schädlinge magisch an. Im Übrigen sind mittlerweile alle Schorfresistenzen durchbrochen.
Synthetische Schwefel- und Kupferspritzungen zur Schorfbekämpfung können aber aufgrund der Sortenauswahl und -vielfalt auf ein Drittel des erlaubten und sonst üblichen Maßes reduziert werden. Analoges passiert bei der Bekämpfung von Blatt fressenden Raupen, Blattläusen, Apfelwicklern u.a., z.B. durch Bazillus Turingensis, Neemöl und Granulose- Virus.
Langfristig soll der Kompromiss aus „Pflanzenschutz auf niedrigem Niveau“ und konsequenter biologisch- dynamischer Wirtschaftsweise ein ausreichendes Betriebsergebnis liefern. Das bedeutet für den Tafelobst- Kunden eine optisch ansprechende Qualität und „innere“ Werte in vielfältigen Geschmacksrichtungen.

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Wolf-Dietrich Kloth
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