SALUTA
Entwicklungsbegleitung
Kunst-Erziehung-Heilung
Oft fragen neue Eltern, warum ihr Kind therapeutisch begleitet werden soll? Es sind ja große Entwicklungsschübe, die sich bei jedem Menschen in seiner Kindheit und Jugend vollziehen (leiblich, seelisch und geistig). Immer wieder wird alles umgebaut, wächst und verwandelt sich, damit das Individuelle einziehen kann. Hierbei kann es für jedes Kind hilfreich und auch oft erforderlich sein, ein Stück seines Weges ganz individuell begleitet zu werden. Die Kunst hat da ihre ganz besonderen Möglichkeiten und Aufgaben.
Schon seit 1999 gibt es das Heilsingen mit Andreas Just hier an der Schweriner Waldorfschule. 2003 sind dann die Heileurythmie (Barbara Manjock), www.heileurythmie-manjock.de und die Kunsttherapie (Mechthild Breme) dazugekommen. Die Strömungsmassage ist ein weiteres Angebot unseres Therapiekreises –sie findet auf dem Hof Medewege statt (Claudia Holst, Peter Zimmer).
Marga Jessen, die hiesige Förderlehrerin, bildet zurzeit das Verbindungsglied zu den Kindern, Eltern und Lehrern dieser Schule.
Nach vierjähriger, immer enger werdender Zusammenarbeit haben wir diesen Sommer unser Projekt SALUTA gegründet (SALUTA heißt „er, sie, es grüßt“ und bedeutet auch Gesundheit).
Was ist unser Anliegen?
Auf der Grundlage der anthroposophische Heilkunst, die den Menschen ganzheitlich betrachtet, -phys. Körper, Lebensleib, Seele und Geist-, wollen wir Kinder und Erwachsene auf ihrem Lebens-, d.h. Entwicklungsweg begleiten. Durch unseren Zusammenschluss soll die Vielfalt der Angebote wachsen und einen Raum bilden für die Lebensfragen und Bedürfnisse vieler Menschen. Im Zentrum steht die individuelle Entwicklungsbegleitung von der „Alltagskunst“ über die Förderung der Salutogenese (Gesundheitserhaltung) bis hin zur Begleitung auf den Wegen der Heilung einer Krankheit.
Zudem wollen wir die Kooperation mit Hausärzten, schulischen und staatlichen Erziehungs- und Therapieeinrichtungen fördern und für eine fachkundige Beratung im Umgang mit den Krankenkassen zur Verfügung stehen .
Die Wurzeln unserer gemeinsamen Arbeit hier an der FWS verdanken wir Frau Dipl.-Med. Dorothea Oertel, mit der wir weiterhin intensiv zusammenarbeiten. Sie schafft als anthroposophische Ärztin die notwendige diagnostische Grundlage für die künstlerischen Therapien.
Was findet an der Schule statt?
Für die Gesangstherapie, die Heileurythmie und die Kunsttherapie stellt die FWS uns auch in Zukunft ihre Therapieräume zur Verfügung. So können wir hier die Begleitung der Kinder in den Schulalltag integrieren und unmittelbar mit den Lehrern zusammenarbeiten.


